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Reseau Gouvernance

 

 

Rahel Bösch

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diverse interessierte Personen/Organisationen

 

 

 

 

 

04. Juni 2003

 

 

Einladung:

Dienstag, 24. Juni, 13.00 – 15.00:

DEZA, Freiburgstr. 130, Bern, Raum 2023

 

Reconstructing Afghanistan – Progress and Failures – Information and Discussion with a Specific Focus on Human Rights and the Situation of Women , presented by Dr. Sima Samar, Chair of the Independent Afghan Human Rights Commission and Head of the Women's Organisation Shuhada

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen

 

Es freut uns, Sie zur oben genannten Veranstaltung mit Frau Dr. Sima Samar einladen zu können! Sima Samar ist Leiterin der ersten unabhängigen Menschenrechtskommission in Afghanistan, deren Gründung und Aufbau auch von der DEZA mitfinanziert wird. In dieser Funktion ist sie u.a. verantwortlich für die Durchführung von landesweiten Menschenrechtsprogrammen, für die Umsetzung von Frauenbildungsmassnahmen sowie für die Ueberwachung der Menschenrechts­situation und Untersuchungen von Menschenrechtsverletzungen. Die Gründung dieser Kommission wurde im Rahmen des Bonner Agreement als zentrale Massnahme für den institutionellen Wiederaufbau und die Förderung der Rechtsstaatlichkeit vorgesehen.

 

Sima Samar hat auch als Frauenministerin in der afghanischen Übergangsverwaltung unter Premier Karzai mitgewirkt und war Vize-Präsidentin der Loya Jirga Versammlung. Vor ihrer Rückkehr nach Kriegsende in Afghanistan hat sie vom pakistanischen Exil aus die Frauen­organisation Shuhada aufgebaut, die in Pakistan eine Kette von Kliniken für die Betreuung von afghanischen Flüchtlingen sowie in Afghanistan selbst Untergrundschulen für Frauen und Mädchen unter dem Taliban-Regime führte.

 

Sima Samar ist Trägerin von zahlreichen Auszeichnungen für ihr herausragendes Engagement für Frauenrechte. Unter anderem hat sie vor zwei Jahren den ersten Preis der Paul Grüniger Stiftung (St. Gallen) erhalten.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen, kritischen Situation in Afghanistan wird Sima Samar die Probleme des Wiederaufbaus schildern, namentlich auch von rechtsstaatlichen Institutionen in diesem schwierigen Nachkriegskontext – wo einerseits nach wie vor die zentralstaatliche Kontrolle über das gesamte Territorium nicht gesichert ist und andererseits ein enormer Mangel hinsichtlich der Deckung von Basisbedürfnissen herrscht. Ein spezifischer Fokus wird auf der Menschenrechtskommission sowie auf der Situation der Frauen liegen.

 

Wir freuen uns, Sie zu diesem Anlass am Dienstag, den 24. Juni, in die DEZA einladen zu dürfen.

Ab 12.45 stehen Sandwiches bereit, die Veranstaltung beginnt pünktlich um 13.00 (Raum 2023).

 

Dürfen wir Sie bitten, diese Einladung an weitere interessierte Personen weiter zu leiten und Ihre Teilnahme entweder per Voting Button (wenn elektronisch erhalten) oder beim Sekretariat der Governance-Sektion (siehe unten stehende Adresse) bis spätestens 20. Juni zu bestätigen.

 

 

Direktion für Entwicklung
und Zusammenarbeit (DEZA)

 

 

 

Rahel Bösch                                                                     Jean-Marc Clavel

Koordination Reseau Gouvernace                                   Sektion Asien I